Brückeneinsturz in Minneapolis durch Bodenbewegungen

Fallbeispiel II – Katastrophaler Brückeneinsturz in Minneapolis

Natürliche, jedoch nicht erkannte Bodenbewegungenführen zu Katastrophe

Die Highway-Brücke, 35 Meter breit, war kurz zuvor erst inspiziert worden. Trotzdem gab sie plötzlich nach, knickte ein und fi el in den Fluss. Sie riss drei Autos und einen Sattelschlepper 25 Meter in die Tiefe. Auch hier muss man heute leider sagen: Das Unglück hätte vermieden werden können.

 

Die GMD-Analyse zeigt auch hier klar auf, dass in diesem Gebiet des Unglücks eine besondere Häufung orangener und roter Bereiche vorzufi nden ist. Die nachträgliche Analyse des Unglücksortes legt dar, dass eine Konzentration der Naturprozesse, wie starke Ansammlung und Versickerung von Oberflächenwasser, Tiefenerosion und Verwässerung über viele Jahrzehnte hinweg zu Liquofaktion, Unterhöhlung und Unterspülung des Untergrundes im Bereich der Brückenpfeiler auf der Südseite führten.

Erdbewegungen wie diese können durch die digitale GMD-Analyse mit geringen finanziellen und planerischen Aufwand frühzeitig erkannt werden. Entscheidungsträger und Planer haben so die Möglichkeit, rechtzeitig geeignete Maßnahmen zur Sicherung und Gefahrenminimierung vorzunehmen und dank der Erdoberflächen-Analyse Katastrophen wie diese zu verhindern.

Statistisch betrachtet, ist der finanzielle Aufwand einer Schadensbeseitigung etwa 6 bis 7 mal höher als der Aufwand für präventive Maßnahmen.

 

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