Digitale geomorphologische Dynamik-Analyse (GMD)

Die digitale GMD-Analyse-Methode analysiert Naturprozesse auf und unter der Erdoberfläche infolge Wassereinwirkungen, die durch den Klimawandel immer häufiger und intensiver werden. Die Folgen des Klimawandels stellen sich ganz klar dar: Auf der Erde wird es wärmer. Dabei bedeutet jedes Grad an Erwärmung gleichzeitig, dass die Luft mehr an Feuchtigkeit aufnimmt. Das wiederum führt zu mehr und intensiveren Regenfällen (Stark-, Sturz und Dauerregen) mit weiteren Folgen von Überflutungen, Überschwemmungen, bisher unbekannten Wasserströmen in Einzugsgebieten von Siedlungen, Erdrutschen, Schlammlawinen, Erosionen, Unterhöhlungen, Unterspülungen, etc.

Chancen nutzen!

Ergreifen Sie die Chance und versetzen Sie sich in die komfortable Lage, im Vorfeld eines zukünftigen Ereignisses agieren zu können, als später dann im möglichen Ereignisfall mit unabwägbaren Schädigungen reagieren zu müssen.

Das Verfahren

Die GMD-Analyse beschäftigt sich mit Formen der Erdoberfläche und den formgebenden Prozessen angetrieben von zwei Energiequellen: Wärmequellen im Erdinneren und der Sonnenenergie. Energien aus dem Erdinneren sind für Erdbeben als Folge von Plattenverschiebungen in der Lithosphäre verantwortlich. Es entstehen seismische Wellen, welche sich als Druck- oder Scherwellen im Gestein fortpflanzen und die Erdoberfläche formen, wie durch die äußeren Witterungseinflüsse als Folge der Sonnenenergiewirkung.
Klima und Wetter beeinflussen die Naturprozesse auf und unter der Erdoberfläche. Diese Prozesse bewirken Abtragung der Gebirge, Verwitterung von Gesteinen an der Erdoberfläche und die Entstehung verschiedenster Landschaftsformen.
An der Erdoberfläche vorherrschende Materialien sind Verwitterungsprodukte der anstehende Gesteine. Jede Gesteinsart hinterlässt einen „individuellen“ Fußabdruck je nach der chemischen und physikalischen Zusammensetzung in der geomorphologischen Struktur der Erdoberfläche. Diesen „Fußabdruck“ entschlüsselt die GMD-Analyse.
Mit Hilfe der GMD-Analyse werden nicht nur diese Bereiche, sondern auch deren Umfang und Wirkungsrichtung erkannt. Die GMD-Analyse des inzwischen schon fast flächendeckend vorliegenden digitalen Geländemodels (DGM), macht diese Strukturen bei großflächiger Betrachtung mit Hilfe eines mathematischen Algorithmus sichtbar.

Formbildende Prozesse führen zu Landschaftsformen, die grob in stabile (weiße Flächen) und labile Bereiche (orange / rote Bereiche) eingeteilt werden.
Die labilen Bereiche werden dabei nochmal in unterschiedliche Gefahrenstufen (orange / rote Flächen) unterteilt.

Eine Vielzahl von Berechnungen in verschiedene Teilen der Erde belegen, dass zwischen den stabilen und den labilen Bereichen immer ein Gleichgewicht herrscht. Die unterschiedlichen Bereiche erkennt die GMD-Analyse an bestimmten Formen, die aus der Lawinenforschung entstammend in einen mathematischen Algorithmus überführt worden sind.

Anwendungsbereiche

Raumplanung
Landschaftsplanung, Flächennutzungspläne, Bebauungspläne, (gem. BauGB § 1) Einzelbauvorhaben

Infrastrukturplan
Verkehrswege, Schienen, Wasserstraßen, Flughäfen, Trinkwassererkundung, vorbereitende Baugrunderkundung

Katastrophenvorhersage
Sturz-, Stark- und Dauerregen, Hochwasserschutz, Hangrutschungen, Erosionsgefährdung

Katastropheneinsätze
Die Analyse eignet sich auch dazu, in Katastrophengebieten die Sicherheit für Rettungseinsatzkräfte und Rettungswege zuverlässig zu beurteilen

Die Vorteile der digitalen GMD-Analyse

Sie bietet im Kern 4 unwiderlegbare Vorteile.

1. Hochverlässliche Analysen
Langjährige Forschungsarbeit, wissenschaftlich belegbare und genaue Analysen und
klar interpretierbare Ergebnisse garantieren ein Höchstmaß an Verlässlichkeit.

2. Geringer Aufwand
Für die Analyse der Erdoberfläche und der Kartierung in verschiedene Gefahrenzonen
bedarf es lediglich eines digitalen Geländemodells (DGM).

3. Kosteneinsparung
Für die Erstellung von Gefahrenprognosen bedarf es keinerlei kostspieliger Luftbilder, Satellitenaufnahmen, Simulationsmodellen oder geografischer Informationssysteme (GIS).

4. Weltweit einsetzbar
Bisherige Schutzmaßnahmen und Gefahrenanalysen basieren weitgehend auf bekannten Schadensereignissen und sind örtlich begrenzt. Die GMD-Analyse wird ohne Mehraufwand weltweit für jegliche Regionen eingesetzt.

Fallbeispiele

Cookie-Einstellung

Diese Website speichert keine Cookies, ohne Ihre Erlaubnis! Cookies helfen uns, Besucherzahlen und Interessen unserer Besucher zu analysieren. Entscheiden Sie selbst. Infos

Ihre Auswahl wird 30 Tage gespeichert

Ihre Auswahl wurde gespeichert!

Infos

Infos

Unsere Website nutzt Cookies um Besucherzahlen und Interessen unserer Besucher zu analysieren. Dies passiert völlig anonym. Unsere Website speichert keine Cookies auf Ihrem Gerät! Erst, wenn Sie es erlauben. Entscheiden Sie selbst.

  • Alle Cookies zulassen:
    Erlauben Sie Cookies - z.B. von Google Analytics
  • Keine Cookies zulassen:
    Es werden keine Cookies gesetzt, es sei denn, es handelt sich um technisch notwendige Cookies (z.B. bei Online-Shops)

Sie können Ihre Cookie-Einstellung jederzeit hier ändern: Datenschutz

Zurück